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| Santa Maria |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Santa Maria ( Calophyllum brasilense ) zur
Familie der Guttiferaceen. Die Gattung Calophyllum ist hauptsächlich
im tropischen Südamerika verbreitet, kommt aber auch in Malaysia
und auf den südostasiatischen Inseln vor.
Es handelt sich hierbei um andere Arten mit vergleichbaren Holzbild
und Eigenschaften.
Handelsnamen sind ferner: Bintangor ( Mal ) und Island Cedar ( Aus
).
Holzbild:
Kernholz hellrot bis rotbraun, nachdunkelnd im Licht. Splint schmal
und blaß rosa. Poren mittelgroß, oval, stets einzeln und
verthyllt, teils mit hellen Inhaltsstoffen gefüllt, häufig
in radial gestellten Anordnungen entlang der Markstrahlen gruppiert.
Speicherzellen tangential als feine Bänder ( Flader ) deutlich
sichtbar.
Faserverlauf teils gerade, teils wechseldrehwüchsig.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,55-0,65 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf HF 12 % wird mit 7 % tangential und 5 % radial
angegeben. Die Trocknung sollte langsam und schonend erfolgen, um
Verwerfungen zu vermeiden. Santa Maria ist mit allen Werkzeugen ohne
Schwierigkeiten zu bearbeiten, vorausgesetzt, der Faserverlauf ist
parallel zur Schnittrichtung. Bei starkem Drehwuchs muß die
gehobelte Oberfläche nachgeschliffen werden. Es lassen sich
dann dekorative und glatte Oberflächen erzeugen.
Das Holz ist witterungsfest und behält seine Festigkeit im permanenten
Erdkontakt für 10-15 Jahre ( Resistenzklasse 2 ). |
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