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| Muninga |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Muninga ( Pterocarpus angolensis ) zu den Papilionaceen,
einer Unterfamilie der Leguminosen. Die Art kommt auch als Mukwa
oder Mokula in den Handel und ist erwandt mit ozeanischem bzw. west-afrikanischen
Padauk ( P. indicus bzw. P. soyauxii ). Ebenso verwandt mit Burma
Padauk ( P. macrocarpus ) und Andaman Padauk ( P. dalbergioides ).
Holzbild:
Kernholz nußbaumfarben mit rötlichen bzw. dunklen Streifen;
Splint beige bis grau mit deutlicher Abgrenzung zum Kernholz. Poren
mittel bis grob, zerstreut und nicht zahlreich, an Größe
und Dichte variabel. Speicherzellen in augenförmigen Feldern
um die Poren gelagert und zu welligen Bändern in tangentialer
Richtung erweitert. Markstrahlen sehr fein und stockwerkartig angeordnet,
radiale Wachstumszonen verschieden deutlich. Gelgentlich Wechseldrehwuchs,
sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,63 ( 0,56...0,72 )
t/m3. Das Schwindmaß vom frischen Zustand auf u=12 % wird mit
2,8 % tangential uns 2,2 % radial angegeben. Muninga zeigt ein außerordentlich
gutes Stehvermögen. Muninga läßt sich leicht und rißfrei
trocknen und ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten.
Es lassen sich dekorative und glatte Oberflächen erzeugen. Witterungsfest
( Klasse 1 ). |
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