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| Momoqui |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Caesalpinia pluviosa zu den Leguminosen und
ist daher verwandt mit Fernambuc und Partridge Wood/"Coffee
wood" (US). Momoqui ist im Trockenwald der Region Santa Cruz
verbreitet und kommt dort recht häufig vor (mittlere Abundanz).
Holzbild:
Das Kernholz ist olivbraun und wird später kaffeebraun. Von
der Grundfarbe erinnert das Holz an Tajibo/Ip, bzw. an Afrormosia.
Momoqui ist feinporig, dicht und ohne eine ausgeprägte Struktur,
die Maserung ist entsprechend unauffällig. Auffällig sind
lediglich die häufig gegeneinander verlaufenden Faserbündel
(Wechseldrehwuchs).
Eigenschaften:
Dichte bei 12% Holzfeuchte beträgt im Schnitt 1,0 t/cbm.
Momoqui ist sehr hart, dennoch nur mäßig schwindend ohne
eine Tendenz zur Rissbildung. Die Bearbeitbarkeit ist angesichts
der Dichte einigermaßen gut. Gut zu drechseln und zu polieren,
HM-Werkzeuge werden empfohlen.
Biegesteifigkeit und Härte von Momoqui sind sehr hoch. Aus dem
Holz der verwandten Caesalpinia echinata werden Geigenbögen
hergestellt. Die Biegesteifigkeit dieser Holzart wird von keiner
anderen Holzart übertroffen. Das Holz von Momoqui ist für
den Außenbau geeignet (Resistenzklasse 1). Die Wasseraufnahme
ist extrem langsam, das Stehvermögen im Feuchtewechsel hervorragend. |
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