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| Kwila |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Kwila (Intsia bijuga) zur Familie der Leguminosen.
Kwila stammt aus dem Pazifik und aus PNG. Auf den Philippinen wird
Kwila auch unter dem Namen Ipil gehandelt, in Malaysia als Merbau.
Allerdings wird der Name Merbau auch auf die Art I. palembanica bezogen.
Beide Arten unterscheiden sich kaum im Aussehen und hinsichtlich
ihrer technischen Eigenschaften.
Holzbild:
Kernholz goldbraun, später rötlichbraun nachdunkelnd, Splint
schmal und blaß gelb. Poren grob, zerstreut und verthyllt, Speicherzellen
die Poren umschließend, oft als Bänder vernetzt, Wachstumszonen
praktisch nicht erkennbar. Poren enthalten gelb-weißliche Inhaltsstoffe.
Markstrahlen von Kwila eher unauffällig, Stockwerkaufbau, als
feine Bänder sichtbar. Wechseldrehwuchs vorhanden. Dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei u=12% beträgt 0,80-0,83 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u=12% wird mit 2,5% tangential und 1,3% radial
angegeben. Kwila zeigt ein gutes Stehvermögen. Die Abmessungsänderung
je 1% Holzfeuchteänderung beträgt in tangentialer Richtung
0,31% und in radialer Richtung 0,19%; beides niedrige Werte. Kwila
läßt sich allerdings nur schwer und langsam trocknen, die
Bearbeitung ist nur mit erhöhtem Kraftaufwand möglich,
HM-bestückte Werkzeuge werden empfohlen. Bei der Bearbeitung
können Schleimhautreizungen auftreten. Da wasserlösliche
farbige Inhaltsstoffe aus dem offenporigen Holz austreten können,
ist eine geeignete Oberflächenbehandlung von besonderer Bedeutung.
Von Verfärbungen des feuchten Holzes in Verbindung mit Eisenmetallen
wurde berichtet. Kwila ist im Kontakt mit der Erde ungeschützt
15-20 Jahre haltbar. |
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