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| Jelutong |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Jelutong (Dyera costulata) zu den Apocynaceae.
Jelutong wächst im tropischen Feuchtwald der unteren und mittleren
Stufe; wird als "Pionier" eingestuft und wird daher in
Sekundärwäldern häufiger angetroffen als im ungestörten
Primärwald. Jelutong ist relativ selten im Verbreitungsgebiet.
Holzbild:
Das Kernholz von Jelutong hat eine blaßgelblich bis weißgraue
Farbe. Die Struktur des Holzes ist homogen und schlicht. Die mittelgroßen
Poren sind mit dem Auge leicht erkennbar und sind der Grund für
die geringe Rohdichte von Jelutong. Auffällig sind ca. 15 mm
hohe Latex-Kanäle, die das Kernholz in radialer Richtung durchziehen.
Die Häufigkeit dieser Kanäle ist herkunftsabhängig
und kann bis zu 4 Stück pro qm Tangentialfläche betragen.
Eigenschaften:
Die Dichte bei einer Holzfeuchte von 12% liegt bei 0,34-0,43 t/cbm,
der E-Modul bei unter 8.000 N/mm2.
Das Holz zeigt ein mäßig bis geringes Schwind-und Quellmaß und
ist daher ohne Rißbildung zu trocknen. Jelutong ist bläueempfindlich,
was bei der Aufarbeitung berücksichtigt werden muß. Härte
und Festigkeitseigenschaften sind mäßig und vergleichbar
mit Wawa bzw. Ayous.
Die Bearbeitung ist unproblematisch und mit allen Werkzeugen durchführbar.
Es lassen sich schöne, glatte und natürlich glänzende
Oberflächen erzeugen. Jelutong ist leicht zu beizen, zu polieren
und zu leimen. Nicht witterungsfest. |
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