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| Curupau |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Curupau ( Anadenanthera macrocarpa ) zu den
Leguminosen. Curupau ist eine der am häufigsten angetroffenen
Baumarten im Trockenwald Boliviens. Curupau ist eng verwandt mit
Curupay ( A. rigida ), einer in Brasilien, Paraguay und Argentinien
angetroffenen Art ( "Diamantkirsche" ). Im Aussehen und
in den Eigenschaften sind sich beide Arten sehr ähnlich.
Holzbild:
Das Kernholz hat eine rotbraune Grundfärbung mit dunklen Streifen,
die besonders am frischen Anschnitt sichtbar werden. Frisch geschnittenes
Holz ist von heller Farbe, dunkelt unter Sonneneinwirkung rasch nach
und wird gleichmäßig rotbraun. Die Poren sind fein, zerstreut
angeordnet und von Parenchym ringförmig umgeben. Curupau hat
feine, dunkle Inhaltsstoffe. Dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt ca. 0,95 - 1,05 t/m3. Curupau
weist durchschnittliche Schwindwerte auf und ist unproblematisch
zu Trocknen. Das Holz ist ausgesprochen hart und nur mit erhöhtem
Kraftaufwand bearbeitbar. Glatte Oberflächen lassen sich insbesondere
dann erzielen, wenn der Faserverlauf gerade ist.
Insgesamt läßt sich Curupau gut drechseln und polieren,
es entstehen dekorative Oberflächen.
Curupau ist witterungsbeständig ( Resistenzklasse 1-2 )und kann
mit Robinienholz gleichgesetzt werden. Dabei kommt es aber nicht
zu der sehr oft bei Robinie beobachteten Drehwüchsigkeit. |
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