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Beschreibung |
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| Afrormosia |
Name und Verbreitung:
Afrormosia (Afrormosia elata), auch bekannt als Assamela, Obang bzw.
Oleo pardo ist in Westafika beheimatet.
Holzbild:
Afrormosia hat eine goldbraune Farbe mit Tendenz zu braunoliv. Die
Textur des Holzes ist fein, die Maserung oft eingeflochten mit optimalen
Dekorseffekten.
Es lassen sich glatte und dekorative Oberflächen erstellen.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 3,8% radial und 8,90% tangential angegeben.
Der Härtegrad ist im mittleren Bereich (3,7). Das Schnittverhalten
ist gut, die Vernagelung im allgemeinen problemlos.
Afrormosia läßt sich gut verleimen, problemlos schleifen
und bei der Versiegelung wird ein optimales Resultat erzielt. |
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| Ahorn, kanadisch |
Name und Verbreitung:
Der Begriff "kanadischer Ahorn" bezieht sich auf das Holz
des Zuckerahorns ( Acer sacharum ). In seiner Heimat wird er wegen
seiner Härte auch "hard maple" oder "rock maple" genannt.
Die Verbreitung ist auf das nordöstliche Gebiet der USA und
das südöstliche Kanada begrenzt. In Europa wird er oft
kultiviert.
Er tritt in Reinbeständen auf oder aber vergesellschaftet mit
Birke, Aspe und nordamerikanischen Nadelgehölzen.
Holzbild:
Das junge, unverkernte Holz ist auffallend weiß. Die Spätholzzonen
sind rötlich abgegrenzt, was ihn vom europ. Bergahorn unterscheidet.
Der Kern kann braun bis grünlich braun ausfallen.
Das Holz ist dicht und feinporig, die Struktur insgesamt schlicht,
der Faserverlauf gerade. Dekorativ. Geriegelter Ahorn und Vogelaugenahorn
als Varianten der regulären Ware sind extrem dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,75-0,80
t/cbm angegeben. Die Trocknung ist unproblematisch, sollte jedoch
langsam erfolgen. Gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen, es werden
glatte Flächen erzeugt. Wie der Name schon sagt ist "hard
maple" eine der härtesten Holzarten der borealen Zone. |
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| Balsamo |
Name und Verbreitung:
Balsamo (Estorque Myroxylon balsamo) gehört zur Familie der
Fabaceae. Herkunftsland Peru.
Holzbild:
Die Maserung von Balsamo ist fein, der Farbton rot-hellbraun mit
mittlerem Glanz.Die Körnung ist winklig durchkreuzt. Balsamo
besitzt einen besonders angenehmen Eigengeruch.
Eigenschaften:
Die Zugeigenschaften betragen tangential 8,5%, radial 5,5%, Relation
1,55.
Dichte: gr./cm3 = 0,79.
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Härte: sehr hart (für hochbeanspruchte Fußböden
geeignet).
Balsamo ist für Fußbodenheizung geeignet. |
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| Bergahorn |
Name und Verbreitung:
Lateinischer Name: Acer pseudoplatanus
Herkunft:
Im gesamten europäischen Raum beheimatet.
Bergahorn wächst in den Bergwäldern von Nordspanien
bis zum Kaukasus.
Holzbild:
Bergahorn zeichnet sich durch ein cremeweißes
bis fast weißes Holzbild mit feiner Struktur
aus, wobei die Farbe später goldtonig nachdunkelt.
Das Holz besitzt generell einen homogenen und kompakten
Aufbau.
Bergahorn ist nur mäßig bis mittelschwer,
dabei jedoch hart, abriebfest und dicht. Es läst
sich gut bearbeiten.
Eigenschaften:
Trockendichte: ca.0,78 g/cm?. Das Holz
ist sehr hart, gelegentlich spröde und leicht
spaltbar. Es ist mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten.
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| Birke, amerikanisch |
Name und Verbreitung:
Die amerikanische Birke, besser die amerikanische Gelbbirke ( Yellow
birch ) ist botanisch eine ( Betula alleghaniensis ). Die Verbreitung
deckt sich mit dem Zuckerahorn: nordöstliche USA und südöstliches
Kanada.
Holzbild:
Das Holz ist fast so weiß wie das des Zuckerahorns. der helle
Anteil dürfte allerdings geringer ausfallen als bei Ahorn.
Der braune Kern dominiert dafür stärker. Das Birkenholz
kann optisch vom europäischen Bergahorn kaum unterschieden werden.
Das Holz ist dicht und feinporig, die Struktur insgesamt schlicht,
der Faserverlauf gerade. Dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,75-0,80
t/cbm angegeben. Die Trocknung ist unproblematisch. Gut bearbeitbar
mit allen Werkzeugen, es werden glatte Flächen erzeugt. Die
Härte der Birke korreliert mit ihrer Dichte. Sie liegt über
der der europäischen Birke und leicht über der der europäischen
Eiche. |
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| Birke, amerikanisch |
Name und Verbreitung:
Lateinische Namen: Betula alba, Betula verrucosa
Weißbirke, Gemeine Birke, Hängebirke, Sandbirke,
Bouleau commun (F), Commun birch (GB), Betula bianca
(I), Berken (NL),
Es sind um die 40 verschiedenen Betula Arten bekannt.
Herkunft:
Europa und Asien bis nach Japan, besonders
Schweden u. Finnland.
Holzbild:
Der Splint und das Kernholz sind nicht zu unterscheiden,
beide sind gelblich weiß bis rötlich gelb.
Die Poren sind mittelgroß zerstreut bis fein, und
oft paarweise angeordnet. Auf sauberen Querschnitten
sind sie noch als helle Punkte deutlich erkennbar. Auf
den Hirnflächen sind rötlich braune tangentiale
Markflecken. Je nach Faseverlauf wirkt es schlicht bis
dekorativ.
Eigenschaften: Die Darrdichte beträgt ca. 0,46 bis
0,80g/cm, die Rohdichte beträgt ca. 0,51 bis 0,83g/cm.
Bei Trocknung neigt Birke zum Reißen und Werfen.
Birkenholz ist nicht witterungsfest. Es ist sehr anfällig
für Pilz- und Insektenbefall.
Es ist mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten und läst
sich gut beizen und polieren. |
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| Bubinga |
Name und Verbreitung:
Bubinga (Goibourtia tessmannii) auch bekannt als Ovang, Essigang
oder Kevazingo ist hauptsächlich im zentralen West-Äquatorialafrika
zu finden.
Holzbild:
Bubinga ist von dunkelrot geäderter Farbe, bei Lichteinwirkung,
leichte Neigung zur Granatfärbung.
Die Textur ist fein und kompakt, die Maserung selten gerade.
Es lassen sich glatte und dekorative Oberflächen herstellen.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 8,34% tangential und 7,09% radial angegeben.
Bubinga hat einen hohen Härtegrad (5,0),daher ist der Schnitt
nicht einfach, HM-bestückte Werkzeuge werden empfohlen.
Im frischen Zustand geht von Bubinga ein unangenehmer Geruch aus.
Falls Bubinga genagelt werden soll, ist das Vorbohren notwendig.
Bubinga ist gut zu schleifen und zu verleimen. Bei der Versiegelung
traten bisher keinerlei Schwierigkeiten auf. |
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| Buche |
Name und Verbreitung:
Die europäische Buche, auch Rotbuche genannt ( Fagus sylvatica
) ist in ganz Mitteleuropa und in seinen südöstlichen Randgebieten,
insbesondere in Rumänien verbreitet. Buche ist dort dominant
und bildet unter bestimmten klimatischen und edaphischen Bedingungen
Reinbestände ( Klimaxwald, Endstadium der natürlichen Waldgesellschaft
eines Standortes ). Sehr gute Verfügbarkeit.
Holzbild:
Splint und Kernholz nicht deutlich voneinander unterschieden, hellgrau
bis blaßgelblich mit rötlicher Tönung, gelegentlich
durch irreguläre Verkernung ( Rotkern, Spritzkern ) in den inneren
Partien wolkig bis braun. Thyllen und Inhaltsstoffe nur im Rotkern
vorhanden. Poren fein, zerstreut und zahlreich. Markstrahlen besonders
breit und auffällig, tangential als rötliche Spindeln erkennbar,
radial als mehrere Millimeter hohe Spiegel. Zuwachszonen durch dunkles
Spätholz deutlich erkennbar. Insgesamt schlicht.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,72 (
0,54...0,90 ) t/cbm angegeben.Stark schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
11,8 %, das radiale 5,8 %. Die Trocknung muß langsam erfolgen,
soll eine Rißbildung stirnseits und Verwerfungen vermieden werden.
Insgesamt gut verarbeitbar mit allen Werkzeugen. Durch Dämpfen
hellrot ähnlich Birnbaum. neigt zu Verfärbungen im frischen
Zustand ( Verstocken ). Nicht witterungsfest ( Klasse 4 ). |
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| Cabreuva |
Name und Verbreitung:
Cabreuva (Myrocarpus frondosus) auch bekannt als Incienso, Afrormosia
Rio oder Balsamo.
Man findet Cabreuva im gesamten südamerikanischen Tropengürtel.
Holzbild:
Die Textur ist fein und kompakt, die Maserung oft verflochten.
Cabreuva zeichnet sich aus durch ein warmes Kastanienbraun, leicht
grünlich mit Goldreflexen durchzogen.
Sehr dekotrativ.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß beträgt tangential 5,1%, radial 3,8%. Im
frischen Zustand verströmt Cabreuva einen angenehmen Zederngeruch.
Bei Lichteinwirkung dunkelt das Holz leicht nach.
Der Härtegrad liegt bei 4,5 und wird somit als hoch eingestuft.
Daher ist der Schnitt nicht unproblematisch, HM-bestückte Werkzeuge
werden empfohlen. Bei der Verleimung sowie beim Schliff, sind keine
Schwierigkeiten bekannt. Bei der Versiegelung werden gute Endresultate
erzeugt. |
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| Cabreuva Rossa |
| siehe Balsamo |
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| Capirona |
Name und Verbreitung:
Capirona (Calycophyllum Spruceanum) gehört tzur Familie der
Rubiaceae. Herkunftsland Peru.
Holzbild:
Der Grundfarbton gelb-hellgrau, dieses Edelholzes, bildet mit seiner
sehr feinen Maserung ud seiner rot-graubraun geflammten Ader, einen
zeitlos schönen Glanz. Körnung durchkreuzt.
Die mechanischen Eigenschaften und der harmonische Farbcharakter,
lassen verschiedene Mosaiken, z.B. mit "Quinilla" zu.
Eigenschaften:
Die Zugeigenschaften betragen tangential 9%, radial 5%, Relation
1,80.
Dichte:gr./cm3 = 0,76.
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Härte: hart.
Capirona ist für Fußbodenheizung gut geeignet. |
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| Cedro |
Name und Verbreitung:
Cedro ( Cedrela fissilis ) gehört zu den Mahagonigewächsen
( Meliaceae ). Die Art kommt im südlichen Amerika vor, während
C. odorata in Zentralamerika vorherrscht. Cedro ist in älteren
Sekundärwäldern stets gut vertreten, da es sich um eine
raschwüchsige Lichtbaumart handelt. Cedro ist in seinen klassischen
Wuchsgebieten gut vertreten.
Holzbild:
Das Kernholz ist gelbbraun bis rotbraun, am Licht nachdunkelnd. Das
langsam gewachsene, aus höheren Lagen oder aus Gebieten südlich
des Äquators stammende Holz liefert meist die dunkleren Qualitäten.
Die Poren sind zerstreut, überwiegend grob und häufig mit
dunklen Kernstoffpartikeln das Holzbild beeinflussend. Faserverlauf
zumeist gerade, nur mit leichtem Wechseldrehwuchs. Insgesamt schlicht.
Eigenschaften:
Die Dichte liegt bei einer Holzfeuchte von 12 % bei 0,50-0,55 t/cbm.
Die Härte korreliert mit der Dichte und diese wiederum mit der
Farbe. Die dunklen Qualitäten sind demnach dort vorzuziehen,
wo eine gewisse mechanische Beanspruchung von Bedeutung ist.
Cedro läßt sich unproblematisch trocknen und verfügt über
ein gutes Stehvermögen. Die Bearbeitung ist unproblematisch;
es werden glatte und dekorative Oberflächen erzeugt. Frisches
Holz stark aromatisch, später nachlassend. Gute Witterungsbeständigkeit. |
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| Cendrillo |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört "Cendrillo a hoja grande" ( Guarea
excelsa ) zur Familie der Meliaceae und ist damit verwandt mit echtem
Mahagoni. Die Gattung Guarea ist im tropischen Südamerika als
auch in Afrika verbreitet, dort bekannt auch unter dem Namen Boss
oder Diambi ( G. cedrata und G. thompsonii ). Es handelt sich hierbei
um weitere Arten mit vergleichbarem Holzbild und Eigenschaften.
Holzbild:
Kernholz fleischfarben, im Licht rotbraun nachdunkelnd; Splint hellgrau.
Poren fein bis mittelgroß, zerstreut und verthyllt, teils mit
dunklen Inhaltsstoffen gefüllt, Markstrahlen sehr fein und von
unregelmäßiger Anordnung. Speicherzellen tangential als
feine Bänder ( Flader ) kaum sichtbar. Faserverlauf gerade,
insgesamt schlicht.
Eigenschaften:
Dchte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,60 - 0,65 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf HF 12 % wird mit 5,6 % tangential und 3,8 %
radial angegeben. Cendrillo läßt sich rasch und unproblematisch
trocknen sofern die Trocknung langsam und schonend verläuft.
Das Holz ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten.
Es lassen sich dann dekorative und glatte Oberflächen erzeugen.
Verleimung und Oberflächenbehandlung mit handelsüblichen
Materialien. Holz ist biologisch wirksam und kann zu Schleimhautreizungen
führen.
Das Holz ist witterungsfest und behält siene Festigkeit im permanenten
Erdkontakt für 15 Jahre. |
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| Chakte Kok |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Chakte Kok ( Sickingia salvadoriensis ) zu
den Leguminosen. Die Art kommt auch unter der Bezeichnung Manglitto
in den Handel.Sie wird im Feuchtwald Yucatans angetroffen und ist
dort in ausreichenden Mengen verfügbar.
Holzbild:
Kernholz: frisch geschnitten feurig rot, später rosa bis honiggelb
nachdunkelnd. Splint hellbeige, hebt sich deutlich vom Kernholz ab.
Die interessante Farbe des Kernholzes kann erhalten werden bei Einsatz
von UV-Blockern ( z.B. Volvox UV-beständige Grundierung und
Lasuren ).
Das Holz ist feinporig, geradfaserig mit gelegentlich welligem bis
stark unregelmäßigem Faserverlauf. Daraus ergeben sich
erhebliche Variationen im Holzbild ( Maserung ). Sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht bei 12 % Holzfeuchte liegt bei 0,70 - 0,75 t/cbm.
Chakte Kok ist von mittlerer Härte. Bei der Trocknung besteht
die Gefahr der Rißbildung, weshalb Stirnseiten besonders zu
schützen sind. Chakte Kok enthält keinerlei werkzeugstumpfenden
Inhaltsstoffe und ist gut zu bearbeiten. Chakte Kok ist gut zu hobeln,
zu fräsen und zu polieren. Es entstehen glatte Oberflächen.
Bei Verschraubungen muß evtl. vorgebohrt werden.
Die Formstabilität ist durchschnittlich, der E-Modul liegt bei
12.000 - 16.000 N/qmm, die Scherfestigkeit ist hoch. Chakte Kok ist
witterungsfest und wird inder höchsten Haltbarkeitsklasse eingestuft.
Wegen seines ungewöhnlich dekorativen Charakters ist eine Verarbeitung
jedoch nur im Innenbereich üblich. |
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| Chechen |
Name und Verbreitung:
Die botanische Bezeichnung lautet Metopium brownei. Die Art kommt
im Feuchtwald Yucatans vor und ist dort eine der dominantesten
Baumarten im Bestandsgefüge.
Chechen ist in größeren Mengen ohne Probleme verfügbar.
Holzbild:
Kernholz hat eine kaffeebraune Grundfarbe mit dunklen, teils auch
rötlich bis grünlichen Schattierungen.
Starke Farbvarianten sind von Baum zu Baum möglich. Flachschnitte
weisen großflächige Flader auf, im Riftschnitt eher schlichtes
Farbspiel. Mittlere Porengröße, welliger Faserverlauf,
oft verschlungen und drehwüchsig. Dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt circa 0,85 bis 1,00
t/cbm.
Wegen seiner latexhaltigen Inhaltsstoffe läßt sich Chechen
nur langsam trocknen. Die Bearbeitung ist unproblematisch, evtl.
kann Drehwuchs zu welligen Oberflächen führen, die nachgeschliffen
werden müssen. Im Regelfall lassen sich glatte, glänzende
Oberflächen erzielen. Es können Schleimhautreizungen bei
der Bearbeitung auftreten.
Das Holz ist sehr hart, biegesteif, bruch- und scherfest.
Ü ber die Formbeständigkeit liegen unterschiedliche, voneinander abweichende
Angaben vor. Die natürliche Dauerhaftigkeit ( Witterungsbeständigkeit
) ist hoch ( Klasse 1-2 ). |
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| Congona |
Name und Verbreitung:
Congona (Brosimum alisastrum) gehört zur Familie der Moraceae.
Herkunftsland :Peru.
Holzbild:
Südamerikanische Lebensfreude und Jugendlichkeit vermittelt
das Edelholz Congona. Es ist von hoher Haltbarkeit, gleichbleibender
Maserung und sein goldgelber Farbton geben jedem Raum einen sonnigen
Charakter.
Eigenschaften:
Die Zugeigenschaften betragen tangential 9,5%, radial 5,5 %, Relation
1,90.
Dichte: gr./cm3 = 0,70.
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Für Fußbodenheizung geeignet. |
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| Cuchi, Urunday |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Cuchi ( Astronium urundeuva ) zu den Anacardiaceen.
Cuchi ist eine häufige im Trockenwald der Region Santa Cruz
verbreitete Baumart. Cuchi ist eng verwandt mit Goncalo alves ( A.
fraxinifolium ) und offenbar identisch mit Urunday, obwohl dieser
Name in Brasilien auch für A. balansae und A. concinnum benutzt
wird ( Quelle: ITTO ).
Holzbild:
Das Kernholz hat eine rote Grundfärbung mit gelegentlich auftretenden
dunklen weinroten Streifen. Frisch geschnittenes Holz ist zunächst
rosarot und dunkelt unter Sonneneinwirkung rasch ins Weinrote nach.
Die Poren sind klein und zerstreut angeordnet Die Poren enthalten
dunkle Inhaltsstoffe, die allerdings aufgrund der Porengröße
kaum sichtbar sind. Der Faserverlauf ist weitgehend parallel. das
Holz ist insgesamt schlicht und als unauffällig einzustufen.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt zwischen 1,00 - 1,10 t/m3.
Cuchi ist nur mäßig schwindend. Bretter von mehr als 30
mm Stärke neigen jedoch während der Trocknung zur Rißbildung.
Die Trocknung ist entsprechend behutsam vorzunehmen. Das Holz ist
extrem hart, jedoch mit allen Werkzeugen gut bearbeitbar. Vorbohren
unbedingt erforderlich.
Cuchi ist witterungsbeständig, Resistenzklasse 1 und im Erdkontakt
bis zu 25 Jahren haltbar. |
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| Cumaru |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Cumaru ( Dipteryx odorata ) zu den Fabaceen.
Cumaru ist eine im Amazonas ( terra firme ) häufig verbreitete
und bis nach Peru hineinreichende Baumart.
Holzbild:
Das Kernholz hat eine gelbbraun bis rotbraune Grundfärbung.
Die Poren sind mittelgroß und zerstreut angeordnet. Die Poren
enthalten gelegentlich helle Inhaltsstoffe, die allerdings kaum in
Erscheinung treten. Der Faserverlauf ist verschlungen und wechseldrehend.
Das Holz ist insgesamt schlicht und als unauffällig einzustufen.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt ca. 1,10 t/m3.Cumaru ist
nur mäßig schwindend. Das tangentiale Schwindmaß beträgt
7,9 %, das radiale 5,5 %. Die Trocknung muß schonend erfolgen,
wenn Verwerfungen vermieden werden sollen. Das Holz ist extrem hart,
jedoch mit allen Werkzeugen gut bearbeitbar. Vorbohren ist unbedingt
erforderlich.
Cumaru ist witterungsbeständig und in die Resistenzklasse 1
eingestuft, d.h. im Erdkontakt bis zu 25 Jahre haltbar. |
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| Curupau |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Curupau ( Anadenanthera macrocarpa ) zu den
Leguminosen. Curupau ist eine der am häufigsten angetroffenen
Baumarten im Trockenwald Boliviens. Curupau ist eng verwandt mit
Curupay ( A. rigida ), einer in Brasilien, Paraguay und Argentinien
angetroffenen Art ( "Diamantkirsche" ). Im Aussehen und
in den Eigenschaften sind sich beide Arten sehr ähnlich.
Holzbild:
Das Kernholz hat eine rotbraune Grundfärbung mit dunklen Streifen,
die besonders am frischen Anschnitt sichtbar werden. Frisch geschnittenes
Holz ist von heller Farbe, dunkelt unter Sonneneinwirkung rasch nach
und wird gleichmäßig rotbraun. Die Poren sind fein, zerstreut
angeordnet und von Parenchym ringförmig umgeben. Curupau hat
feine, dunkle Inhaltsstoffe. Dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt ca. 0,95 - 1,05 t/m3. Curupau
weist durchschnittliche Schwindwerte auf und ist unproblematisch
zu Trocknen. Das Holz ist ausgesprochen hart und nur mit erhöhtem
Kraftaufwand bearbeitbar. Glatte Oberflächen lassen sich insbesondere
dann erzielen, wenn der Faserverlauf gerade ist.
Insgesamt läßt sich Curupau gut drechseln und polieren,
es entstehen dekorative Oberflächen.
Curupau ist witterungsbeständig ( Resistenzklasse 1-2 )und kann
mit Robinienholz gleichgesetzt werden. Dabei kommt es aber nicht
zu der sehr oft bei Robinie beobachteten Drehwüchsigkeit. |
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| Curupay |
Name und Verbreitung:
Curupay (Adenanthera macrocarpa) ist in Bolivien zuhause und entstammt
Gebieten die zur wirtschaftlichen Nutzung freigegeben sind.
Holzbild:
Curupay hat eine intensive rot-braune Farbe. Es ist fein gemasert
und besticht durch seinen feinen Glanz.
Sehr dekorativ, eleganter Charakter.
Eigenschaften:
Die Dichte wird mit 960kg/m3 angegeben. Das Holz wird als hart eingestuft
(8,2 Janka-Newton). |
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| Cuta |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Cuta ( Phyllostylon rhamnoides ) zu den Ulmaceen.
Cuta ist quasi identisch mit Baitoa/San Domingo Buchsbaum ( P. brasilense
). Cuta gehört zu den im Trockenwald Boliviens regelmäßig
angetroffenen Baumarten.
Holzbild:
Angenehm cremefarbene bis gelbliche Tönung, ruhige, schlichte
Maserung. Selten bräunlich oder gar steifig. Poren fein, zerstreut
und zahlreich. Gradfaserig, kein Wechseldrehwuchs. Erinnert an Buchsbaum
in Farbe und Struktur.
Eigenschaften:
Die Dichte wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,80 - 0,95 t/cbm
angegeben. Das Holz läßt sich leicht trocknen, es ist mäßig
schwindend. Für die Bearbeitung werden HM-bestückte Werkzeuge
empfohlen. Cuta ist gut zu polieren und erzeugt glatte Oberflächen.
Gut beizfähig. Die Härte liegt bei der von Buchsbaum.
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| Douglasie |
Name und Verbreitung:
Die Douglasie ( Pseudotsuga menziesii ) war vor der Eiszeit in Mitteleuropa
verbreitet und ist heute in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet,
Nordamerika, eine wichtige Wirtschaftsbauart. Seit Ende des letzten
Jahrhunderts wird die Douglasie in Europa angebaut und erzielt
auf guten Standorten bessere Erträge als der Brotbaum der
Forstwirtschaft, die Fichte.
Holzbild:
Splint schmal, fast weißlich, Kernholz rötlich braun, nachdunkelnd.
Spätholz dunkler, beidseitig zum Frühholz scharf abgesetzt,
deutliche Flader bzw. Streifer bildend. Harzkanäle vorhanden,
doch insgesamt harzärmer als die Lärche. Dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,52 (
0,40...0,74 ) t/cbm angegeben.
Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
7,3 %, das radiale 4,4 %. Die Trocknung sollte langsam erfolgen,
wenn Harzaustritt vermieden werden soll. Nur geringe Neigung zum
Reißen und Verdrehen. Douglasienholz ist frisch bearbeitet stark
aromatisch, gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen. Gut beiz- und lackierbar. Öl-
und Kunstharzlacke problematisch.
Kernholz eingeschränkt witterungsbeständig ( Klasse 2-3
). |
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| Doussie |
Name und Verbreitung:
Doussie (Afzelia bipindensis) auch bekannt als Lingue oder Afzelia
ist im tropischen Afrika zu finden.
Holzbild:
Doussie ist von goldbrauner Färbung mit Tendenz zu rötlich.
Durch Lichteinwirkung dunkeln die Farbtöne nach.
Die Textur des Holzes ist grob, die Maserung meist geflochten.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 4,60% tangential und 3,60% radial angegeben.
Der Härtegrad liegt bei 4,0 und wird somit als hoch eingestuft.
Während der Oxidation kann es bei gewissen Elementen zu Farbunterschieden
im Vergleich zu der gesamten Partie kommen.
Das Schnittverhalten ist problemlos, die Vernagelung bedingt durch
die Härte des Holzes, nicht einfach.
Doussie ist normal zu schleifen, allerdings können beim schleifen
mit Silizium und Staub gefüllte Poren entstehen, deren Farbschattierungen
von weiß bis zitronengelb reichen.
Bei der Versiegelung werden optimale Resultate erzielt. |
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| Eiche |
Name und Verbreitung:
An europäischen Eichen wird unterschieden: Stieleiche, ( Quercus
robur ), Traubeneiche ( Q. petrea ) und Zerreiche ( Q. cerris ).
Verbreitungsgebiet der Eichen ist hauptsächlich das mitteleuropäische
Kernland bis nach England, Schweden, Russland und in den Kaukasus.
Die Zerreiche wird nur auf dem Balkan und in Ungarn angetroffen.
Holzbild:
Splint grau und schmal, frisches Kernholz graugelb, später hell-
bis dunkelbraun. Poren im Frühholz grob, stark verthyllt und
ringförmig angeordnet. Übergang Frühholz zum Spätholz
fließend. Spätholzporen in radial ausgerichteten Feldern
angeordnet. Markstrahlen auffällig breit, sogenannte Spiegel
auf Radialschnitten erzeugend. Insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,69 (
0,55...0,96 ) t/cbm angegeben.
Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
9,8 %, das radiale 4,3 %. Der technischen Trocknung muß eine
ausreichende Lufttrocknung vorangehen, es besteht die Gefahr von
Rissbildungen.
Im frischen Zustand säuerlich-aromatischer Geruch, Gerbsäure
verfärbt Eichenholz in Verbindung mit Eisenmetallen. Insgesamt
gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen.
Witterungsfest ( Klasse 2 ). |
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| Eiche THERMO |
Eichen-Holz, das durch thermische Verfahren ( Hochtemperaturbehandlung
)gezielt in seinen Eigenschaften verändert wird.
Dabei werden durch hohe Temperaturen (170 bis 230 C ) und ohne Zusatz
von Hilfsstoffen die gewünschten Eigenschaften eingestellt.
Unter dem Einfluß von Hitze und Feuchte wird der Zellwandaufbauso
verändert, das die Möglichkeit zur Wasseraufnahme entscheidend
verringert wird.
besonders dauerhaft
verringertes Quell- und Schwindverhalten ( bis zu 50 % )
erhöhte Dimensionsstabilität
Reduzierung der Holzausgleichsfeuchte
durchgängige und homogene Farbveränderungen
bessere Wärmedämmeigenschaften
keine chemischen Zusätze
verbesserte Verschleißresistenz
das Holz wird leichter
ersetzt: Räuchereiche, Mooreiche
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| Esche |
Name und Verbreitung:
Die europäische Esche ( Fraxinus excelsior ) ist in Mitteleuropa
bis Vorderasien verbreitet.Es handelt sich um eine typische Mischbaumart,
vergesellschaftet mit Buche und Eiche. Lediglich an feuchten, gut
wasserversorgten Standorten bildet die Esche Reinbestände (
z.B. in Auewäldern ).
Holzbild:
Splint weiß und breit, Kernholz spät entstehend, dann grau
bis olivbraun, durch Zonen verschiedener Farbtiefe häufig unregelmäßig
gezeichnet, wolkig oder gestreift. Poren im Frühholz grob, ringförmig
angeordnet und stark vom Spätholz abgesetzt. Spätholzporen
ohne Hilfsmittel praktisch nicht zu erkennen.
Markstrahlen unauffällig. Insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird von einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,69 (
0,45...0,86 ) t/cbm angegeben.
Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
8,2 %, das radiale 4,8 %. Die Trocknung ist unproblematisch. Im frischen
Zustand leicht aromatischer Geruch. Insgesamt gut bearbeitbar mit
allen Werkzeugen. Nicht witterungsfest ( Klasse 5 ). |
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| Feuerlandkirsche |
Name und Verbreitung:
Feuerlandkirsche ist südlich des 38. Breitengrades in Südamerika
verbreitet, also in Chile und in Teilen Argentiniens.
Die lokale Bezeichnung ist Coigue, was soviel heißt wie der
am Wasser gedeihende Baum ( "Coi=Wasser, "Hue"=Ort).
Botanisch gehört Coigue (Nothofagus dombeyi) zu den Fagaceaen,
der Familie, zu der auch die europäische Buche, Eiche und Kastanie
gehört. Es handelt sich also um einen Baum der gemäßigten
Breiten (Sommer/Winter).
Holzbild:
Kernholz rosa bis rosabraun, vom hellen Splint deutlich unterschieden.
Leicht gefladert und gestreift, dunkle Zuwachszonen häufig.
Poren fein, zerstreut und zahlreich. Gefäße verthyllt.
Markstrahlen unauffällig. Insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,67 (0,54...0,75)
t/cbm angegeben.
Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
8,2 %, das radiale 5,8 %. Die Trocknung muß langsam erfolgen,
soll eine Rißbildung stirnseits vermieden werden. Insgesamt
gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen. Gut zu verleimen, zu beizen
und zu lackieren. Mäßig witterungsfest ( Klasse 3 ).
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| Goncalo Alves |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Goncalo alves (Astronium fraxinifolium, A.
gracile) zu den Anacardiaceae. Die Art ist im tropischen Südamerika
verbreitet, insbesondere in Brasilien und den angrenzenden Staaten.
Goncalo alves ist durchschnittlich gut in den Wäldern Paraguays
vertreten, die Ausfuhr wird mengenmäßig kontrolliert.
Holzbild:
Das Kernholz von Goncalo alves hat nach dem Schnitt eine hellbraune
binbaumähnliche Farbe, die unter Lichteinwirkung deutlich ins
Rote nachdunkelt. Auffällig sind die lebhaften Streifen, die
das Holz unverwechselbar machen. Die Struktur des Holzes ist homogen
und unauffällig. Das Holz ist gradfasrig, selten von gewelltem
Faserverlauf. Die Poren sind fein und zerstreut angeordnet. Goncalo
alves ist insgesamt ein sehr dekoratives und international begehrtes
Holz.
Eigenschaften:
Die Dichte bei einer Holzfeuchte von 12% liegt bei 0,80 t/cbm.
Mäßig schwindend, hart, jedoch unproblematisch zu bearbeiten,
gut zu polieren und gut zu drechseln.
Witterungsbeständig, vergleichbar mit Eiche (Resistenzklasse
2).
Gutes Stehvermögen. |
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| Granadillo |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Granadillo (Platymiscium yucatanum) zu den
Leguminosen. Als "Macacauba" oder "Panama Rosewood" kommt
die in der gleichen Gattung vorkommende P. pinnatum in den Handel.
Die Gattung Platymiscium ist mit den Dalbergia-Arten eng verwandt.
Die Art wird im mexikanischen Tiefland angetroffen und ist dort in
geringen Mengen verfügbar.
Holzbild:
Die Grundfarbe ist rotbraun mit dezent braun-schwarzen Streifen.
Stammweise variiert die Farbe beträchtlich
von hellrot zu kräftigem Braunrot. Entsprechend dem Faserverlauf
ist die dekorative Maserung regelmäßig bis wellig. Die
Poren sind fein bis mittelgroß.
Granadillo ist sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte beträgt bei einer Holzfeuchte von 12% ca. 0,80-0,95
t/cbm. Bei der Trocknung des dichten Holzes besteht die Gefahr der
Rißbildung und von Verformungen.
Die Bearbeitung dagegen ist unproblemarisch. Es könne glatte
und geschlossene Oberflächen ohne großen Aufwand erzeugt
werden. Der Sägestaub riecht markant süßlich. Schleimhautreizungen
wurden gelegentlich bei der Bearbeitung beobachtet.
Granadillo weist ein gutes Stehvermögen auf. |
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| Guarea |
Name und Verbreitung:
Guarea ( Guarea cedrata) kommt im tropischen West-Afrika vor.
Holzbild:
Guarea hat einen Braunrosa Farbton der bei Lichteinwirkung nachdunkelt.
Mittlere Textur. Die Maserung ist eher ungleichmäßig.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 5,50% tangential und 2,50% radial angegeben.Der
Härtegrad liegt mit 3,6 im mittleren Bereich. Im frischen Zustand
hat Guarea einen angenehmen Geruch, der mit der Zeit verschwindet.
Der Schnitt ist nicht unproblematisch, ansonsten ist Guarea leicht
zu bearbeiten. |
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| Guatambu |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Guatambu (Balfourodendron riedelianum
) zu den Rutaceae. Die Art ist im tropischen Südamerika
verbreitet, insbesondere in Argentinien und den angrenzenden
Staaten.
Guatambu ist überdurchschnittlich gut in den Wäldern
Paraguays vertreten, die Ausfuhr wird mengenmäßig
kontrolliert.
Holzbild:
Das Kernholz von Guatambu ist blaßgelb mit Abweichungen
von ahornweiß bis eierschalengelb. Das Holz ist
homogen, schlicht und unauffällig, der Faserlauf
gerade. Die Poren sind feinund zerstreut angeordnet.
Guatambu wird wegen seines schlichten Charakters und
seiner hellen Farbe wegen auch Parana-Ahorn genannt,
in den USA sogar Elfenbeinholz (!).
Eigenschaften:
Die Dichte bei einer Holzfeuchte von 12% liegt bei 0,80
t/cbm.
Guatambu weist ein gutes Stehvermögen auf, ist trotz
seiner Härte unproblematisch zu bearbeiten, gut
zu polieren und gut zu drechseln.
Guatambu ist nur eingeschränkt witterungsbeständig
und sollte daher nicht im Außenbereich eingestzt
werden. |
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| Hainbuche |
Name und Verbreitung:
Lateinische Namen: Carpinus betulus
weitere Namen: Weisbuche, Hagebuche
Herkunft:
Europa und Asien, wird seit Jahrhunderten in ganz Deutschland kultiviert.
Holzbild:
Splint- und Kernholz ist farblich nicht oder kaum unterschieden; Holz
von grau-weißer bis gelblichweißer Farbe. Feinporig, mit schlichter
Textur. Schlicht.
Eigenschaften:
Mit einer mittleren Rohdichte von 0,83 g/cm3 bezogen auf 12 bis
15 % Holzfeuchte besitzt die Hainbuche das schwerste Holz unter den einheimischen
Holzarten. Das Holz ist dementsprechend sehr dicht und ausgesprochen hart, zugleich
von hoher Zähigkeit. Ebenso besitzt es eine große Elastizität
und ausgezeichnete Festigkeitseigenschaften mit mittleren Bruchfestigkeiten.
Nachteilig ist dagegen das starke Schwinden mit deutlicher Neigung zum Werfen
und Reißen.
Das Schwindmaß vom frischen Zustand auf u=12% wird mit 7,7% tangential
und 4,6% radial angegeben. |
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| Iroko |
Name und Verbreitung:
Iroko (Chlorophora excelsa) auch bekannt als Kambala bzw. Odum, ist
im äquatorialen und tropischen Afrika zuhause.
Holzbild:
Iroko ist von gelbbrauner Farbe mit Tendenz zu Kastanienbraun. Bei
Lichteinwirkung färbt es sich fast gleichmäßig braun.
Die Textur reicht von mittel bis grob. Die Maserung ist ausgeprägt
und eher ungleichmäßig.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 5,77% tangential und 2,30% radial angegeben.
Der Härtegrad mit 3,5 wird als niedrig eingestuft. Iroko weist
einige technische Analogien mit der Eiche auf und kann in allen Anwendungsbereichen
das Teakholz ersetzen.
Iroko ist problemlos zu schneiden. Die weitere Verarbeitung ist unproblematisch.
Bei der Versiegelung kann sich durch niedrige Temperaturen der Trockenvorgang
verzögern.
Im Holz sind Ölharze vorhanden. |
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| Jatoba |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Jatoba (Hymenea courbaril) zur Familie der
Caesalpinaceae (Leguminosen), hauptsächlich im Brailianischen
Regenwald verbreitet. In Bolivien wird die Art auch angetroffen
und dort als Paquirc geführt, in den Guyanas als Courbaril.
Jatoba ist relativ gut verfügbar und wächst zu gut geformten
Bäumen mit zylindrischen Stammformen heran.
Holzbild:
Kernholz zunächst lachsfarben, oft durchzogen mit dunklen
Streifen. Später im Licht stark ins Rote nachdunkelnd. Poren
nicht zahlreich, mittelgroß und zerstreut. Speicherzellen
augenförmig, auch mehrere
Poren in einem Feld vereinend. An den Zuwachszonen bandförmig
ausgezogen. Wachtumszonen auf dem Hirnschnitt deutlich. Wechseldrehwuchs
selten und schwach ausgeprägt. sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei u=12% beträgt 0,92 (0,80...1,02) t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u=12% wird mit 8,1% tangential und 3,8% radial
angegeben. Die Trocknung muß langsam erfolgen, ist dann aber
problemlos durchzuführen ohne besondere Verluste. Jatoba läßt
sich gut mit allen werkzeugen bearbeiten, HM-bestückte Werkzeuge
werden empfohlen. Gehobelte und gedrechselte Flächen sind
von auffälliger Härte und Dichte.
Witterungsfest (Klasse 1-2)
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| Jelutong |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Jelutong (Dyera costulata) zu den Apocynaceae.
Jelutong wächst im tropischen Feuchtwald der unteren und mittleren
Stufe; wird als "Pionier" eingestuft und wird daher in
Sekundärwäldern häufiger angetroffen als im ungestörten
Primärwald. Jelutong ist relativ selten im Verbreitungsgebiet.
Holzbild:
Das Kernholz von Jelutong hat eine blaßgelblich bis weißgraue
Farbe. Die Struktur des Holzes ist homogen und schlicht. Die mittelgroßen
Poren sind mit dem Auge leicht erkennbar und sind der Grund für
die geringe Rohdichte von Jelutong. Auffällig sind ca. 15 mm
hohe Latex-Kanäle, die das Kernholz in radialer Richtung durchziehen.
Die Häufigkeit dieser Kanäle ist herkunftsabhängig
und kann bis zu 4 Stück pro qm Tangentialfläche betragen.
Eigenschaften:
Die Dichte bei einer Holzfeuchte von 12% liegt bei 0,34-0,43 t/cbm,
der E-Modul bei unter 8.000 N/mm2.
Das Holz zeigt ein mäßig bis geringes Schwind-und Quellmaß und
ist daher ohne Rißbildung zu trocknen. Jelutong ist bläueempfindlich,
was bei der Aufarbeitung berücksichtigt werden muß. Härte
und Festigkeitseigenschaften sind mäßig und vergleichbar
mit Wawa bzw. Ayous.
Die Bearbeitung ist unproblematisch und mit allen Werkzeugen durchführbar.
Es lassen sich schöne, glatte und natürlich glänzende
Oberflächen erzeugen. Jelutong ist leicht zu beizen, zu polieren
und zu leimen. Nicht witterungsfest. |
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| Jichituriqui |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Jichituriqui (Aspidosperma cylindrocarpon)
zu den Apocynaceae. Die Baumart ist verwandt mit Peroba rosa und
Quebracho blanco, die in anderen Ländern Südamerikas vorkommen.
Die Verbreitung ist auf die Trockenwälder Boliviens beschränkt,
wo Jichituriqui relativ oft anzutreffen ist.
Die Baumart weist eine mittlere Abundanz auf.
Holzbild:
Das Kernholz hat eine helle, braune bis rosarote Färbung, die
an europ. Birnbaum erinnert. Der Splint ist hell gelb und zum Kernholz
deutlich abgesetzt. Jichituriqui ist feinporig, der Faserverlauf
gerade, die Erscheinung insgesamt schlicht aber dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte beträgt bei 12% Holzfeuchte im Schnitt 0,70 t/cbm.
Das Holz ist gering schwindend, hervorragend zu bearbeiten (hobeln,
fräsen, polieren) und hat ein gutes Stehvermögen.
Der E-Modul weist einen niedrigen Wert für ein Holz dieser Dichte
auf und beträgt 8.000-10.000 N/mm2.
Jichituriqui ist daher zunächst im Innenbereich einzusetzen. |
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| Kastanie |
Name und Verbreitung:
Edelkastanie, Eßkastanie (D), Chataignier (F),
European chestnut (GB), Castagno (I)
Lateinischer Name: Castanea sativa
Herkunft:
Mitteleuropa und Nordafrika. Der Ursprung liegt
in Asien.
Holzbild:
Das Kernholz ist hellbraun. Der Splint ist
schmal grauweiß. Die Struktur erinnert an Eiche.
Die Poren sind ringförmig und groß, die Jahresringe
sehr deutlich. Die großen Poren bilden im Längsschnitt
deutliche Nadelrisse. Ein dekoratives Holz mit hohem
Gerbsäuregehalt.
Eigenschaften:
Trockendichte:
ca.0,60 g/cm?. Das Holz
ist relativ hart, elastisch und leicht spaltbar. Es ist
mit alle Werkzeugen gut zu bearbeiten.
Die Beständigkeit des Kerns gegen Pilzbefall ist
groß, gegen Insekten gering. Kastanie ist mäßig
Witterungsfest, im Wasser jedoch dauerhaft. |
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| Katalox |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Katalox (Swartzia cubensis) zu den Leguminosen.
Die Art ist verwandt mit Wamar (S.leiocalycina und S.tomentosa, beide
Guyana) und Pau Rosa (S.fistuloides, Ostafrika). Katalox weist in
seinem Verbreitungsgebiet lediglich eine geringe Verfügbarkeit
auf.
Holzbild:
Splint cremefarben bis eierschalenweiß, deutlich abgesetzt.
Das Kernholz ist im frisch geschnittenen Zustand violett, später
ins Blauschwarze nachdunkelnd. Das Holz ist außerordentlich
homogen und feinporig.
Wechseldrehwuchs kommt vor.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12% mit 0,95-1,1
t/cbm angegeben.
Die Trocknung muß langsam und schonend erfolgen, da Katalox
zur Rißbildung neigt. Katalox ist mit HM-bestückten Werkzeugen
gut zu bearbeiten. Der Staub von Katalox kann Schleimhäute irritieren
! Gut polierbar, es werden glatte Flächen erzeugt. Katalox ist
extrem hart und abriebfest. |
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| Keruing |
Name und Verbreitung:
Keruing (Dipterocarpus spp.) gehört zur Familie der Dipterocarpaceae.
Der Name Keruing wird in Indonesien, Malaysia sowie in Europa benutzt.
In anderen südostasiatischen Ländern ist Keruing auch unter
der Bezeichnung Yang im Handel. In Sabah ist Keruing eine der am
häufigsten im Bergwald vertretenen Baumarten.
Holzbild:
Das Kernholz von Keruing hat eine rotbraune, einheitliche Farbe und
ist eher von schlichter, unauffälliger Erscheinung. Die Struktur
des Holzes ist homogen und dicht. Gradfasrig, kaum Drehwuchs. Die
Poren sind mittelgrob und zerstreut angeordnet. In den Poren/Gefäßen
kann ein Baumharz austreten; Harzaustritt ist von Art zu Art sowie
von Stamm zu Stamm unterschiedlich.
Eigenschaften:
Keruing kann als mittelschweres bis schweres Holz in den Handel kommen-
abhängig von den Herkünften. Die Dichte bei einer Holzfeuchte
von 12% liegt bei 0,80-0,95 t/cbm, der E-Modul bei ca. 14.900-19.200
N/mm2. Das Stehvermögen von Keruing ist gut, vergleichbar mit
Eiche. Das Hoz enthält Silikateinlagerungen, die zwar die Härte
erhöhen, andererseits die Bearbeitung erschweren. Das Schwind-
und Quellmaß ist relativ stark (radial 4%, tangential 8%), die
Trocknung ist daher nicht unproblematisch und erfordert Zeit. Bearbeitung
möglichst mit HM-bestückten Werkzeugen.
Keruing ist bedingt witterungsfest, im permanenten Kontakt zum Erdreich
wird jedoch eine Imprägnierung empfohlen.
Keruing ist resistent gegen Säuren und andere Chemikalien. |
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| Kiefer |
Name und Verbreitung:
Die europäische Kiefer (Pinus silvestris) ist in Mittel-Nord-
und Osteuropa verbreitet. Die Kiefer ist anspruchslos und gedeiht
auf armen, sandigen Böden, oft vergesellschaftet mit Eiche und
Birke.
Klassischer Aufforstungsbaum auf Grenzertragsböden.
Holzbild:
Splint weiß und breit, Kernholz rötlich bis hellbraun,
später nachdunkelnd. Scharfer Übergang Spätholz zu
Frühholz, Übergang Frühholz zu Spätholz fließend.
Harzkanäle häufig, insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12% mit 0,51 (0,33...0,86)
t/cbm angegeben. Werte und Eigenschaften stark vom Standort abhängig
! Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
8,1%, das radiale 3,9%. Die Trocknung ist unproblematisch. Im frischen
Zustand leicht aromatisch, gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen.
Kernholz mäßig dauerhaft (Klasse 3), Splint nicht dauerhaft
(Klasse 5). |
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| Kirsche, amerikanisch |
Name und Verbreitung:
Die amerikanische Kirsche wird in ihrer Heimat als schwarze Kirsche
(Black Cherry) geführt und ist botanisch eine Prunus serotina
aus der Familie der Rosaceae. Sie ist über den Osten und mittleren
Westen der USA verbreitet und wird dort häufig angetroffen.
Holzbild:
Das Kernholz ist hell gelblich braun mit häufig mattem Glanz,
später rötlichbraun nachdunkelnd. Die Struktur ist vergleichbar
dem europäischen Kirschbaum; deutlich abgesetzte Jahrringe,
wuchsbedingte Farbabweichungen, gelegentlich auftretende Gummiadern.
Kirschbaum ist feinporig, der Faserverlauf gerade. Sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12% mit 0,65 t/cbm
angegeben. Die Trocknung ist unproblematisch. Gut bearbeitbar mit
allen Werkzeugen, es werden glatte Flächen erzeugt. Die Härte
ist nur mittelmäßig, die Witterungsbeständigkeit gering. |
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| Kirsche euro |
Name und Verbreitung:
Die europäische Kirsche (Prunus serotina) auch als Cerisier
oder Kirschbaum bekannt, ist in Europa und Nordamerika beheimatet.
Holzbild:
Kirschbaum ist rosa mit einer Tendenz zu goldbraun. Durch Lichteinwirkung
dunkelt es leicht nach.
Die Textur ist fein und die Maserung verläuft gerade.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 5% tangential und 3,2% radial angegeben.
Der Härtegrad ist mit 3,3 im niedrigen Bereich anzusiedeln.
Sämtliche Arbeitsgänge, vom Schnitt bis zur Versiegelung
sind problemlos durchzuführen. |
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| Kokospalmholz |
Name und Verbreitung:
Die Kokospalme (Cocus nucifera) stammt aus dem pazifischen Raum.
Wegen ihrer Frucht und nutzbaren Nußschalenfaser wird die
Palme heute praktisch überall in den Tropen angebaut. Das
Holz ist ein Abfallprodukt der Plantagenwirtschaft. Die Palmen
werden periodisch im Turnus von 60 Jahren durch junge, ertragsstarke
Sorten ersetzt. Verfügbare Menge: ca. 400Mio. cbm p.a.
Holzbild:
Das Holz der Kokospalme unterscheidet sich von Hölzern der Dikotyledonen
dadurch, daß es von Leitbündeln durchzogen ist, die die
Funktion von Xylem und Phloem übernehmen (die Leitbündel
sind also schwarze Punkte im Hirnschnitt sichtbar). Die Dichte der
Leitbündel im Holzgewebe bestimmt die Holzeigenschaften. Während
im Kernbereich des Palmstamms die Dichte bei einer Holzfeuchte von
12% unter 0,40 g/cm3 liegt, kann sie im periphären Bereich 0,80
und mehr g/cm3 erreichen. Die Farbe des Holzes korreliert mit seiner
Dichte. Die Farben variieren von hellbraun bis dunkelrotbraun.
Eigenschaften:
Kokospalmholz läßt sich nur mäßig gut bearbeiten
und ist stark Werkzeugstumpfend. Ein hoher Dichteunterschied zwischen
den Leitbündeln und dem Grundgewebe und ein gewisser Silikatanteil
führen zu einer Verkürzung der Werkzeugstandzeiten im Vergleich
zu heimischen (europäischen) Laubholzarten. Eine gute Bearbeitungsqualität
bei genügender Standzeit läßt sich nur bei stellitierten
bzw. hartmetallbestückten Werkzeugen erreichen. Eine gute Staubabsaugung
ist wichtig. Die Aufnahme von Lacken, Lasuren und Ölen ist unproblematisch.
Ebenso werden Beizen hervorragend aufgenommen. Die Leimbarkeit ist
gut bei Verwendung handwerks-üblicher PVAc-Leime (Weißleime).
Da Kokospalmholz höherer Dichte zur Rißbildung neigt, wird
beim Einsatz von Schrauben ein Vorbohren empfohlen. |
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| Kwila |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Kwila (Intsia bijuga) zur Familie der Leguminosen.
Kwila stammt aus dem Pazifik und aus PNG. Auf den Philippinen wird
Kwila auch unter dem Namen Ipil gehandelt, in Malaysia als Merbau.
Allerdings wird der Name Merbau auch auf die Art I. palembanica bezogen.
Beide Arten unterscheiden sich kaum im Aussehen und hinsichtlich
ihrer technischen Eigenschaften.
Holzbild:
Kernholz goldbraun, später rötlichbraun nachdunkelnd, Splint
schmal und blaß gelb. Poren grob, zerstreut und verthyllt, Speicherzellen
die Poren umschließend, oft als Bänder vernetzt, Wachstumszonen
praktisch nicht erkennbar. Poren enthalten gelb-weißliche Inhaltsstoffe.
Markstrahlen von Kwila eher unauffällig, Stockwerkaufbau, als
feine Bänder sichtbar. Wechseldrehwuchs vorhanden. Dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei u=12% beträgt 0,80-0,83 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u=12% wird mit 2,5% tangential und 1,3% radial
angegeben. Kwila zeigt ein gutes Stehvermögen. Die Abmessungsänderung
je 1% Holzfeuchteänderung beträgt in tangentialer Richtung
0,31% und in radialer Richtung 0,19%; beides niedrige Werte. Kwila
läßt sich allerdings nur schwer und langsam trocknen, die
Bearbeitung ist nur mit erhöhtem Kraftaufwand möglich,
HM-bestückte Werkzeuge werden empfohlen. Bei der Bearbeitung
können Schleimhautreizungen auftreten. Da wasserlösliche
farbige Inhaltsstoffe aus dem offenporigen Holz austreten können,
ist eine geeignete Oberflächenbehandlung von besonderer Bedeutung.
Von Verfärbungen des feuchten Holzes in Verbindung mit Eisenmetallen
wurde berichtet. Kwila ist im Kontakt mit der Erde ungeschützt
15-20 Jahre haltbar. |
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| Lärche |
Name und Verbreitung:
Die europäische Lärche (Larix decidua) ist in Mitteleuropa
verbreitet und wird im Osten bis in den Karpaten angetroffen. Sie
ist oft vergesellschaftet mit Buchen und Fichten. Sie ist verwandt
mit der sibirischen Lärche, die in der Regel feinjähriger
gewachsen und damit von höherer Dauerhaftigkeit ist.
Holzbild:
Splint schmal und gelblich, Kernholz rötlich braun, nachdunkelnd,
Spätholz dunkler, beidseitig zum Frühholz scharf abgesetzt,
deutliche Flader bzw. Streifen bildend. Harzkanäle zahlreich.
Dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,59 (0,44...0,82)
t/cbm angegeben. Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt
9,1 %, das radiale 3,8 %. Die Trocknung muß langsam erfolgen,
wenn Verdrehungen und Rißbildungen vermieden werden sollen.
Lärchenholz ist frisch bearbeitet stark aromatisch, gut bearbeitbar
mit allen Werkzeugen. Wegen des Harzgehaltes sind Oberflächenbehandlungen
nicht unproblematisch (Behandlungen mit Alkohol können erforderlich
werden). Mäßig witterungsbeständig (Klasse 3). |
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| Lapacho |
Name und Verbreitung:
Lapacho (Tabebuia spp) auch bekannt als Ipe ist in Bolivien zuhause
und entstammt Gebieten die zur wirtschaftlichen Nutzung freigegeben
sind.
Holzbild:
Lapacho hat einen satten Braunton und eine dekorative Struktur und
schafft somit eine warme, wohnliche Atmosphäre.
Eigenschaften:
Die Dichte wird mit 1050 kg/m3 angegeben. Der Härtegrad liegt
bei 13.990 (Janka-Newton). |
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| Machiche, "Mex.
Kirsche" |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Machiche (Lonchocarpus castilloi) zu den Leguminosen.
Sie wird in Belize Black Cabbage Bark genannt. Sie ist im Feuchtwald
Yucatans verbreitet, ebenso Guatemala. Die Verfügbarkeit ist
gut bis durchschnittlich, in einigen Regionen sogar besonders gut.
Holzbild:
Splint: blaßgelb bis ocker, Kernholz: kaffeebraun, gelegentlich
auch mahagonifarben (rotbraun). Die Maserung ist ruhig und ansprechend
dekorativ, gelegentlich sind feine rötliche bis goldbraune Streifen
erkennbar. Die Poren sind mittelgroß, die Fasern vorwiegend
gerade im Verlauf bis gewellt. Wechseldrehwuchs ist nicht häufig,
insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei 12 % Holzfeuchte mit ca. 0,80 t/cbm angegeben.
Das harte Holz läßt sich unproblematisch trocknen und weist
eine gute Formbeständigkeit auf. Machiche ist allerdings am
besten mit HM-bestückten Werkzeugen zu bearbeiten. Dann lassen
sich sehr glatte und ansprechende Oberflächen erzeugen.
Die Biegesteifigkeit ist hoch (E-Modul über 19.000 N/mm2), ebenso
die Scherfestigkeit. Machiche ist witterungsbeständig (15-20
Jahre im Erdkontakt haltbar). Mittlere bis hohe Härte (vergleichbar
Eiche bzw. Robinie). |
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| Honduras Mahagoni |
Name und Verbreitung:
Honduras Mahagoni ( Swietenia macrophylla ), Familie der Meliaceae
gehört zu den ersten Überseehölzern, die nach Europa
verschifft wurden. Die Übernutzung der natürlichen Bestände
führte rasch zur Verwendung von Austauschhölzern derselben
Familie. Bekannt sind Sipo, Kosipo, Tiama und Khaya-"Mahagoni".
Das echte Mahagoni ist verbreitet im karibischen Raum und in Zentralamerika.
Holzbild:
Das Kernholz ist gelb- bis rotbraun, stark nachdunkelnd. Die Poren
sind mittelgrob und zerstreut, häufig durch dunkle und helle
Kernstoffe auffällig markiert. Auf Längsflächen ergeben
die bandartig angeordneten Speicherzellen eine feine Fladerung. Faserverlauf
zumeist gerade bis schwach drehwüchsig, homogen, dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte liegt bei einer Holzfeuchte von 12 % bei 0,50 t/cbm.
Swietenia läßt sich unproblematisch trocknen und verfügt über
ein hervorragendes Stehvermögen. Alle Formen der Bearbeitung
sind möglich, einschließlich Drechseln. Es werden glatte
und dekorative Oberflächen erzeugt. |
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| Merbau |
Name und Verbreitung:
Merbau (Afzelia bijuga) auch als Doussie Asia bzw. Intsia bekannt,
ist in Südostasien (Malaiischer Archipel,Philippinen) verbreitet.
Holzbild:
Merbau ist von rotbrauner Farbe, bei Lichteinwirkung weinrot nachdunkelnd.
Die Textur ist mittelgrob.
Die Maserung meist gerade, manchmal gewellt. Wegen seiner schönen
Farbe und Struktur wird Merbau vielfältig eingesetzt.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß liegt bei 4,54% tangential und 3,61% radial.
Der Härtegrad wird mit 4,1 als hoch eingestuft.
Die Verarbeitung von Merbau vom Schnitt bis zur Versiegelung ist
als problemlos zu betrachten.
Bei einigen Elementen können beim Schleifen mit Silizium und
Staub gefüllte Poren entstehen, deren Farbschattierungen von
weißlich bis zitronengelb reichen.
Im Holz sind Fette enthalten. |
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| Momoqui |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Caesalpinia pluviosa zu den Leguminosen und
ist daher verwandt mit Fernambuc und Partridge Wood/"Coffee
wood" (US). Momoqui ist im Trockenwald der Region Santa Cruz
verbreitet und kommt dort recht häufig vor (mittlere Abundanz).
Holzbild:
Das Kernholz ist olivbraun und wird später kaffeebraun. Von
der Grundfarbe erinnert das Holz an Tajibo/Ip, bzw. an Afrormosia.
Momoqui ist feinporig, dicht und ohne eine ausgeprägte Struktur,
die Maserung ist entsprechend unauffällig. Auffällig sind
lediglich die häufig gegeneinander verlaufenden Faserbündel
(Wechseldrehwuchs).
Eigenschaften:
Dichte bei 12% Holzfeuchte beträgt im Schnitt 1,0 t/cbm.
Momoqui ist sehr hart, dennoch nur mäßig schwindend ohne
eine Tendenz zur Rissbildung. Die Bearbeitbarkeit ist angesichts
der Dichte einigermaßen gut. Gut zu drechseln und zu polieren,
HM-Werkzeuge werden empfohlen.
Biegesteifigkeit und Härte von Momoqui sind sehr hoch. Aus dem
Holz der verwandten Caesalpinia echinata werden Geigenbögen
hergestellt. Die Biegesteifigkeit dieser Holzart wird von keiner
anderen Holzart übertroffen. Das Holz von Momoqui ist für
den Außenbau geeignet (Resistenzklasse 1). Die Wasseraufnahme
ist extrem langsam, das Stehvermögen im Feuchtewechsel hervorragend. |
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| Morado |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Morado (Machaerium scleroxylon) zu den Leguminosen.
Die Gattung Machaerium wurde vormals taxomonisch als Peltogyne geführt.
Morado ist verwandt mit Purpleheart (Peltogyne spp., Guyana) bzw.
mit Dalbergia variabilis (Bahia Rosenholz).
Morado kommt im Trockenwald Boliviens in der Region Santa Cruz vor.
Die Art wird dort recht häufig angetroffen (mittlere Abundanz).
Holzbild:
Das Kernholz ist dunkelbraun, versetzt mit schwarzen bis violettfarbenen
Streifen, paralleler Faserverlauf, gelegentlich Drehwuchs bzw. Wechseldrehwuchs
auftretend, insgesamt dichtes, feinporiges Holz. Sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,90-1,00 t/cbm
angegeben. Morado hat ein geringes Schwind- und Quellverhalten, ist
durchschnittlich gut zu trocknen. Das Stehvermögen ist insgesamt
gut bis sehr gut.
Gut zu drechseln, zu polieren und zu messern. Bei der Bearbeitung
können durch den staub von Machaerium-Arten Reizungen der Haut
auftreten.
Allergische Reaktionen wurden an Einzelpersonen festgestellt. Die
Bearbeitung des Holzes ist daher nicht unproblematisch. |
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| Muhuhu |
Name und Verbreitung.
Muhuhu (Brachylaena hutchinsii) auch bekannt als Elanzok, ist in
Ostafrika beheimatet.
Holzbild:
Muhuhu ist von grünlich-hellbrauner Farbe und zeigt keine nennenswerten
Veränderungen durch Lichteinwirkung.
Die Textur ist fein, die Maserung eher ungleichmäßig.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 6,9% tangential und 5,5% radial angegeben.
Der Härtegrad liegt mit 5,8 im sehr hohen Bereich. Durch die
extreme Härte des Holzes ist der Schnitt nicht einfach, HM-bestückte
Werkzeuge werden empfohlen. Für die Vernagelung ist das Vorbohren
ratsam.
Verleimung, Schliff und Versiegelung sind unproblematisch.
Im Holz sind Öle und Harze enthalten. |
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| Muirapiranga |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Muirapiranga oder auch Satin genannt (Brosimum
paraense) zu den Moraceae und ist damit verwandt mit Muirapinima
(B. guianensis), dem Baum der "Schlangenholz" oder auch "Buchstabenholz" liefert.
Muirapiranga ist eine Holzart des Amazonas (terra firme) und dort
vergleichsweise selten.
Holzbild:
Das Kernholz hat eine kräftige rote Färbung. Die Poren
sind fein und zerstreut angeordnet. Der Faserverlauf ist leicht und
wechseldrehend, jedoch nicht verschlungen. Das Holz ist von einer
insgesamt schlichten Struktur und überzeugt aufgrund seiner
intensiven Farbe. Dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt ca. 0,95-1,20 t/m3. Muirapiranga
ist mäßig schwindend und bei langsamer Trocknung ohne Verluste
zu trocknen. Über das exakte Schwindmaß liegen uns bis
dato keine Angaben vor. Das Holz ist sehr hart und biegesteif, jedoch
mit allen Werkzeugen gut bearbeitbar. Vorbohren ist unbedingt erforderlich.
Muirapiranga ist witterungsbeständig (Resistenzklasse 1), wird
aber aufgrund seines geringen Aufkommens nicht im Außenbau eingesetzt. |
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| Muninga |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Muninga ( Pterocarpus angolensis ) zu den Papilionaceen,
einer Unterfamilie der Leguminosen. Die Art kommt auch als Mukwa
oder Mokula in den Handel und ist erwandt mit ozeanischem bzw. west-afrikanischen
Padauk ( P. indicus bzw. P. soyauxii ). Ebenso verwandt mit Burma
Padauk ( P. macrocarpus ) und Andaman Padauk ( P. dalbergioides ).
Holzbild:
Kernholz nußbaumfarben mit rötlichen bzw. dunklen Streifen;
Splint beige bis grau mit deutlicher Abgrenzung zum Kernholz. Poren
mittel bis grob, zerstreut und nicht zahlreich, an Größe
und Dichte variabel. Speicherzellen in augenförmigen Feldern
um die Poren gelagert und zu welligen Bändern in tangentialer
Richtung erweitert. Markstrahlen sehr fein und stockwerkartig angeordnet,
radiale Wachstumszonen verschieden deutlich. Gelgentlich Wechseldrehwuchs,
sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,63 ( 0,56...0,72 )
t/m3. Das Schwindmaß vom frischen Zustand auf u=12 % wird mit
2,8 % tangential uns 2,2 % radial angegeben. Muninga zeigt ein außerordentlich
gutes Stehvermögen. Muninga läßt sich leicht und rißfrei
trocknen und ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten.
Es lassen sich dekorative und glatte Oberflächen erzeugen. Witterungsfest
( Klasse 1 ). |
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| Mushivi |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Mushivi ( Guibourtia coleosperma ) zu den Papilionacen,
einer Unterfamilie der Leguminosen. Die Art kommt auch als Copalier
bzw. "Rhodesian Copalwood" in den Handel. Mushivi ist verwandt
mit Bubinga ( G. tessmannii ) und Mutenye ( G. arnoldiana ). Die
Art wird in den Baumsavannen des südöstlichen Afrikas angetroffen,
insb. in Zambia, Zimbabwe und Tanzania.
Holzbild:
Kernholz lachsfarben bis kräftig rot, von Baum zu Baum veränderlich
in der Farbe. Splint weiß-grau mit deutlicher Begrenzung. Poren
mittelgroß bis grob, zerstreut und nicht zahlreich und teilweise
mit dunklen Anfüllungen.
Speicherzellen nur auf Hirnschnitten als augenförmige Felder
um die Poren erkennbar. Markstrahlen fein, daß Holzbild nicht
beeinflussend. Radiale Wachstumszonen verschieden deutlich, gelegentlich
Wechseldrehwuchs und andere Faserabweichungen häufig, sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,86 ( 0,78-0,95 ) t/m3,
gering schwindend. Angaben über Quell- und Schwindmaßliegen
derzeit nicht vor. Ersatzweise seien die Werte für Bubinga genannt:
Qt:8,2 + Qr:6,2 %.
Mushivi zeigt ein ausgezeichnetes Stehvermögen. Mushivi läßt
sich leicht und rißfrei trocknen und ist mit allen Werkzeugen
ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten. Dekorative Oberflächen sind
möglich, gut polierbar. Das Holz dunkelt im Licht nach und bekommt
eine tief-dunkelrote Färbung. Mushivi ist witterungsfest. |
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| Mutenye |
Name und Verbreitung:
Mutenye (Guibourtia arnoldiana) auch bekannt als Noce del Congo ist
im südwestlichen Äquatorialafrika zuhause.
Holzbild:
Mutenye ist braun gestreift mit einer deutlichen Tendenz zu dunkelbraun.
Lichteinwirkung läßt die helleren Stellen nachdunkeln.
Es hat einen warmen und zugleich edlen Charakter.
Die Textur des Holzes ist fein. Die Maserung meist geflochten oder
gewellt.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 4,85 % tangential und 3,7 % radial angegeben.
Der Härtegrad liegt mit 4,0 im mittleren Bereich. Die Vernagelung
von Mutenye ist nicht einfach, sämtliche anderen Arbeitsgänge
sind unproblematisch. |
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| Nussbaum euro |
Name und Verbreitung:
Nußbaum (Juglans regia) auch bekannt als Noyer ist im ganzen
europäischen Raum anzutreffen.
Holzbild:
Nußbaum hat eine hellbraune Farbe mit der Tendenz zu kastanienbraun.
Es dunkelt durch Lichteinwirkung leicht nach. Das Holz ist von mittlerer
Textur, die Maserung oft ungleichmäßig. Aufgrund seiner
schönen
Oberfläche wird Nußbaum sehr vielfätig verwendet.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 7,3 % tangential und 5 % radial angegeben.
Der Härtegrad wird mit 2,5 als sehr niedrig eingestuft.
Sämtliche Arbeitsgänge sind problemlos durchzuführen. |
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| Olive |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört die Olive ( Olea europea ) zur Familie der Ölgewächse
( Oleaeae ) und ist hauptsächlich im mediterranen Italien, Griechenland,
Spanien und Marokko verbreitet. Olivenbäume gehören zu
den ältesten Bäumen der Welt und erreichen ein Alter von über
2000 Jahren. Das Holz wird von landwirtschaftlich nicht mehr produktiven Ölbaumkulturen
gewonnen.
Holzbild:
Kernholz gelb-grau bis lachsfarben, Splint auffallend hell. Kernholz
oft durchzogen mit dunklen olivbraunen Streifen. Poren fein und zerstreut,
in radialen Gruppen angeordnet, mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar.
Markstrahlen besonders klein. Faserverlauf meist unregelmäßig.
Sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei u=12 % beträgt 0,85 ( 0,80...1,00) t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u= 12 % wird mit 7,8 % tangential und 3,8 %
radial angegeben. Die Trocknung muß langsam erfolgen, da Neigung
zu Hirnrissen besteht. Olive läßt sich gut mit allen Werkzeugen
bearbeiten, HM-bestückte Werkzeuge werden empfohlen. Gehobelte
und gedrechselte Flächen sind von auffälliger Härte
und Dichte. |
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| Panga - Panga |
Name und Verbreitung:
Panga-Panga (Millettia stuhlmannii), auch als Palissandro del Congo
bekannt, ist in Mosambik beheimatet.
Holzbild:
Panga-Panga hat einen satten dunkelbraunen Farbton. Durch Lichteinwirkung
dunkelt Panga-Panga leicht nach. Die Textur des Holzes reicht von
mittel bis grob.
Die Maserung verläuft meist gerade und gleichmäßig.
Durch die Kombination von Farbe und Maserung hebt sich Panga-Panga
als besonders elegantes Holz hervor.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 11,37 % tangential und 5,91 % radial
angegeben. Der Härtegrad liegt mit 4,0 im mittleren Bereich.
Beim vernageln kann das Holz leicht splittern, vorbohren wird empfohlen.
Ansonsten ist Panga-Panga mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten.
Die Versiegelung ist problemlos. |
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| Pumaquiro |
Name und Verbreitung:
Pumaquiro (Aspidosperma macrocarpon) gehört zur Familie der
Apocynaceae. Hauptvorkommen in den Wäldern Perus, schonende
Nutzung.
Holzbild:
Die sehr feine Maserung und sein orange-hellbrauner Farbton mit unregelmäßig
leicht rötlich-graublau geflammter Ader, geben ihm eine Harmonie
in klassisch zeitloser Eleganz.
Eigenschaften:
Die Zugeigenschaft beträgt tangential 8,08%, radial 4,10%, in
der Relation 1,97.
Dichte: gr./cm3 = 0,68
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Härte: hart.
Körnung: durchkreuzt.
Für Fußbodenheizung gut geeignet. |
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| Quillobordon |
Name und Verbreitung:
Quillobordon (Aspidosperma Spruceanum) gehört zur Familie der
Apocynaceae. Herkunftsland Peru.
Holzbild:
Der sonnengelbe harmonisch gleichbleibende Farbton dieses Edelholzes,
mit unregelmäßig geflammter leicht rot-brauner Ader, verleihen
jedem Raum einen zeitlos eleganten Glanz. Seine überdurchschnittliche
feine Maserung und hohe Dichte geben diesem Holz eine Langlebigkeit über
Generationen.
Eigenschaften:
Die Zugeigenschaften betragen tangential 8,08%, radial 4,10%, Relation
1,97.
Dichte: gr./cm3 = 0,68.
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Härte: hart.
Für Fußbodenheizung gut geeignet. |
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| Quinilla |
Name und Verbreitung:
Quinilla (Manilkara bidentata) gehört zur Familie der Sapotaceae.
Herkunftsland Peru.
Holzbild:
Die sehr feine Maserung, bildet mit dem rotbraunen Farbton, eine
warme anheimelnde Atmosphäre.Die Körnung ist winklig durchkreuzt,
der Glanzfaktor mittel.
Eigenschaften:
Ein Edelholz für hohe Beanspruchung, die sehr hohe Dichte, extreme
Härte, selbst für den äußeren Bereich, steht
für Langlebigkeit über Generationen. Es verträgt sehr
gut trockene, wie auch feuchte Umgebung und ist gegen Pilzbefall
resistenz.
Die Zugeigenschaften betragen tangential 8%, radial 4%, Relation
1,60.
Dichte: gr./cm3 = 0,85.
Haushaltsfeuchte: 9% +/- 2%.
Härte: extrem hart.
Für Fußbodenheizung gut geeignet. |
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| Robinie |
Name und Verbreitung:
Die Robinie ( Robinia pseudoacacia, Leguminose ) wird in ihrer Heimat,
den USA, kaum genutzt. Seit einigen Dekaden wird Robinie vor allem
in Mittel-, Süd- und Südosteuropa kultiviert. Die Nachfrage
an hochwertiger Robinie kann aus heimischen Vorräten nicht
gedeckt werden; entsprechende Ladungen aus Ungarn, Polen etc. komplettieren
das hiesige Rohholzaufkommen/Angebot.
Holzbild:
Das Kernholz zum Splint hin scharf abgesetzt, im frischen Zustand
grünlich-gelb, goldbraun nachdunkelnd.
Poren im Frühholz grob, ringförmig angeordnet und durch
starke Verthyllung fast weiß erscheinend.
Spätholzporen fein, durch helle Speicherzellen markiert. Die
scharf abgesetzten Jahresringe ergeben auf den Längsflächen
deutliche Flader- bzw. Streiferbilder. Dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,77 (
0,62...0,90 ) t/cbm angegeben. Robinienholz ist mäßig schwindend,
das tangentiale Schwindmaß beträgt 6,3 %, das radiale 3,9
%.
Die Trocknung ist langsam, aber i.P. unproblematisch. Gut bearbeitbar
mit allen Werkzeugen, es werden glatte Oberflächen erzeugt.
Robinie ist auffalllend hart und biegefähig. Starke Abmessungen
neigen zum Verdrehen, die Formbeständigkeit ist nur mittelmäßig,
die Witterungsbeständigkeit hoch ( Klasse 1/2 ) |
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| Salomon Padauk |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Salomon Padauk ( Pterocarpus indicus ) zu den
Papilionaceen, einer Unterfamilie der Leguminosen. Die Art kommt
auch als PNG Padauk, Nara bzw. Amboyna in den Handel und erinnert
in ihrer Erscheinung sowie ihren Eigenschaften an das afrikanische
Padauk. Ebenso verwandt mit Burma Padauk ( P. macrocarpus ) und Andaman
Padauk ( P. dalbergioides ).
Holzbild:
Kernholz goldfarben, gelegentlich rosa Streifen; Splint hell blaß mit
deutlicher Begrenzung. Poren mittel bis grob, zerstreut und nicht
zahlreich, an Größe und Dichte variabel. Speicherzellen
in augenförmigen Feldern um die Poren gelagert und zu welligen
Bändern in tangentialer Richtung erweitert. Markstrahlen sehr
fein und stockwerkartig angeordnet, radiale Wachstumszonen verschieden
deutlich, gelegentlich Wechseldrehwuchs, sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,62-0,63 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u=12% wird mit 2,0% tangential und 1,1% radial
angegeben. Salomon Padauk zeigt ein ausgezeichnetes Stehvermögen.
Die Abmessungsänderung je 1 % Holzfeuchteänderung beträgt
in tangentialer Richtung 0,24 % und in radialer Richting 0,17 %;
beides niedrige Werte. Salomon Padauk läßt sich leicht
und rißfrei trocknen und ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten
zu bearbeiten. Es lassen sich dekorative und glatte Oberflächen
erzeugen. Es ist witterungsfest und behält seine Festigkeit
im permanenten Erdkontakt für 15-20 Jahre. |
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| Santa Maria |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Santa Maria ( Calophyllum brasilense ) zur
Familie der Guttiferaceen. Die Gattung Calophyllum ist hauptsächlich
im tropischen Südamerika verbreitet, kommt aber auch in Malaysia
und auf den südostasiatischen Inseln vor.
Es handelt sich hierbei um andere Arten mit vergleichbaren Holzbild
und Eigenschaften.
Handelsnamen sind ferner: Bintangor ( Mal ) und Island Cedar ( Aus
).
Holzbild:
Kernholz hellrot bis rotbraun, nachdunkelnd im Licht. Splint schmal
und blaß rosa. Poren mittelgroß, oval, stets einzeln und
verthyllt, teils mit hellen Inhaltsstoffen gefüllt, häufig
in radial gestellten Anordnungen entlang der Markstrahlen gruppiert.
Speicherzellen tangential als feine Bänder ( Flader ) deutlich
sichtbar.
Faserverlauf teils gerade, teils wechseldrehwüchsig.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,55-0,65 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf HF 12 % wird mit 7 % tangential und 5 % radial
angegeben. Die Trocknung sollte langsam und schonend erfolgen, um
Verwerfungen zu vermeiden. Santa Maria ist mit allen Werkzeugen ohne
Schwierigkeiten zu bearbeiten, vorausgesetzt, der Faserverlauf ist
parallel zur Schnittrichtung. Bei starkem Drehwuchs muß die
gehobelte Oberfläche nachgeschliffen werden. Es lassen sich
dann dekorative und glatte Oberflächen erzeugen.
Das Holz ist witterungsfest und behält seine Festigkeit im permanenten
Erdkontakt für 10-15 Jahre ( Resistenzklasse 2 ). |
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| Sucupira |
Name und Verbreitung:
Sucupira (Diplotropis purpurea) auch bekannt als Sucupira Preta oder
Sucupira Parda, ist in den Wäldern des nördlichen Amazonas
zuhause.
Holzbild:
Sucupira ist von rötlich brauner Farbe mit der Tendenz zu kastanienbraun.
Durch Lichteinwirkung dunkelt Sucupira gleichförmig zu schokoladenbraun
nach. Durch die grobe Textur und die ungleichmäßige Maserung
ergibt sich eine lebendige, warme Oberfläche.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 7,87 % tangential und 4,31 % radial
angegeben. Der Härtegrad ist mit 4,1 als hoch einzustufen.
Bei der Vernagelung wird das vorbohren empfohlen, da Sucupira leicht
splittert. Ansonsten ist das Holz vom Schnitt bis zur Versiegelung
problemlos zu bearbeiten. Im Holz sind Fette enthalten |
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| Tajibo |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Tajibo ( Tabebuia impetiginosa ) zu den Bignoniaceae.
es kommen verschiedene Holzarten derselben Gattung in den Handel,
z.b. T serratifolia in Paraguay, Ip, in Brasilien. Tajibo ist optisch
und technologisch vergleichbar mit Ip, Verbreitungsgebiet ist das
Tiefland von Bolivien, wo Tajibo häufig vorkommt.
Holzbild:
Tajibo hat eine gelbgrüne, später braun-oliv nachdunkelnde
Färbung. Die Struktur des Holzes ist homogen und dicht. Die
Poren sind fein und zerstreut angeordnet. Zumeist unauffälliger
Wechseldrehwuchs. Ausgesuchte Hölzer können aber auch einen
geraden gleichmäßigen Wuchs aufweisen. Tajibo wird als
schlicht bis leicht dekorativ eingestuft.
Eigenschaften:
Die Dichte bei einer Holzfeuchte von 12 % liegt bei 0,90-1,05 t/cbm.
Die Quell- und Schwindmaße betragen tangential 6,5 % und radial
5,2 %. Das Holz zeigt trotz seiner hohen Dichte ein geringes Schwind-
und Quellmaß, ist leicht zu trocknen ohne nennenswerte Rißbildung.
Tajibo weist eine hohe Härte auf, die Wasseraufnahme ist gering.
Der E-Modul wird mit ca. 14.000 N/mm2 angegeben.
Tajibo wird als äußerst witterungsfest eingestuft und folglich
der Resistenzklasse 1 zugeordnet ( Gottwald ), ( Lincoln ). Tajibo
ist nicht resistent gegen Bohrmuschelbefall ( nicht geeignet für
den Einsatz im Kontakt mit Salzwasser ). |
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| Tarrara |
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Tarrara zu den Leguminosen. Es werden zwei
Arten unterschieden: Tarrara amarilla (Centrolobium microchaete )
und Tarrara colorada ( Centrolobium fragrans ). Rotes Tarrara ( T.
colorada ) ist vergleichbar mit Arariba aus Brasilien ( C. paraense
). Die bolivianischen Arten werden im Trockenwald angetroffen und
sind dort relativ selten.
Holzbild:
Farbe von T. amarilla: gelblich-braun mit deutlich voneinander abgesetzten
Zonen. Die konzentrischen Zonen haben den Charakter von Jahresringen.
Die markant ausgeprägten Zonen sind in dem Farbspiel gelb, braun
bis violettfarben.
Farbe von T. colorada: rosarot bis hellrot, Streifig, aber bei weitem
nicht so ausgeprägt wie bei T. amarilla.
Die Poren von Tarrara sind mittelgroß, das Holz gradfaserig,
das Erscheinungsbild insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte bei 12 % Holzfeuchte liegt bei circa 0,60-0,75 t/cbm.
Das Schwind- und Quellverhalten ist gut bis sehr gut: tangential
5,6 % und radial 2,4 % Volumenänderung von saftfrisch auf raumtrocken.
Das Holz läßt sich gut bearbeiten. Der E-Modul wird mit
14.700 N/qmm angegeben, was einer durchschnittlichen Biegesteifigkeit
enrspricht.
Beide Tarraras werden als witterungsbeständig eingeschätzt
( Resistenzklasse 2, vergleichbar Eiche ). |
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| Taun |
Name und Verbreitung:
Taun ( Pometia pinnata ) gehört zur Familie der Sapindaceen, die ausschließlich
im pazifischen Raum vorkommt. Taun ist eine der am höchsten bezahlten Holzarten
in Japan. Die Verfügbarkeit auf den Salomon Inseln und in Papua Neu-Guinea
wird im allgemeinen als gut bezeichnet.
Holzbild:
Kernholz lachsfarben bis rötlich braun; nachdunkelnd, Splint weiß bis
blaß gelb mit deutlicher Begrenzung. Poren deutlich feiner als bei Calophyllum
( Unterscheidungsmerkmal ), zerstreut und nicht zahlreich.
Gesamterscheinung ruhig und eben, wenig Zeichnung. Faserverlauf in der Regel
gerade, gelegentlich leicht wechseldrehwüchsig.
Eigenschaften:
Dichte bei 12 % Holzfeuchte beträgt 0,70-0,72 t/m3. Das Schwindmaß vom
frischen Zustand auf u=12 % wird mit 6,3% tangential und 4,2 % radial angegeben.
Taun zeigt ein befriedigendes Stehvermögen. Die Abmessungsänderung
je 1 % Holzfeuchteänderung beträgt in tangentialer Richtung 0,28 %
und in radialer Richtung 0,24 %; beides mittlere Werte.
Die Bearbeitung ist mit allen Werkzeugen problemlos möglich. Es lassen sich
dekorative und glatte Oberflächen erzeugen. Gehobelte Flächen zeigen
einen ansprechenden Glanz, Politur wird gut aufgenommen. PVAc-Verleimung ist
problemlos. Taun weist eine mittlere Härte auf, vergleichbar mit Eiche.
Taun ist unbehandelt mit Erdkontakt bis zu 15 Jahren haltbar und wird in die
Haltbarkeitsklasse 2 eingestuft. |
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| Teak - Siam |
Name und Verbreitung.
Teak Siam (Tectona grandis) ist in Südasien, von Bengala bis
Laos zuhause.
Holzbild:
Teak Siam ist von hellbrauner Farbe mit dunkler Maserung, mit der
Tendenz zu dunkelorange. Durch Lichteinwirkung verändert sich
die Farbe in ein goldbraun mit dunklen Schattierungen. Die besonders
schöne Farbe ergibt zusammen mit der feinen Textur und der geraden
bis welligen Maserung eine sehr dekorative Oberfläche.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 6,9 % tangential und 3,84 % radial angegeben.
Der Härtegrad liegt mit 3,5 im mittleren Bereich. Teak Siam
hat im frischen Zustand einen charakteristischen Geruch, leicht mit
altem Leder
vergleichbar. Es ist gut witterungsbeständig und kann im Nassbereich
verwendet werden.
Teak Siam ist vom Schnitt bis zur Versiegelung problemlos zu bearbeiten.
Die Versiegelung sollte allerdings unmittelbar nach dem Schleifen
durchgeführt werden.
Im Holz sind Öle und Fette enthalten, auf den Schleifmitteln
können Fettspuren zurückbleiben. |
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| Tzalam ( Mexikanisch
Nußbaum ) |
Name und Verbreitung:
Tzalam ( Lysiloma bahamensis ) gehört zur Familie der Leguminosen,
ist im Feuchtwald Yucatans weit verbreitet. Der Baum ist selten gradschaftig
und zylindrisch und neigt im Alter zur Spannrückigkeit, was
die Holzausnutzung mindert.
Holzbild:
Das Kernholz ist braun mit gräulich-rötlichem Schimmer.
Wegen seiner nußbaumähnlichen Farbe wird Tzalam auch als "mexikanisch
Nußbaum" bezeichnet. Die Maserung ist lebhaft und großflächig,
was durch farbliche Wechsel im Jahrringaufbau begründet ist.
Die Poren sind mittelfein ausgebildet. Dekorativ.
Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei 12 % Holzfeuchte mit 0,65-0,82 t/cbm angegeben.
Das mittelharte Holz neigt zur Rißbildung insbesondere im frischen
Zustand. Problematisch sind stirnseitige Risse. Tzalam ist einfach
mit allen Werkzeugen zu bearbeiten. Mit einem feinen Endschliff lassen
sich Oberflächen mit schönem natürlichem Glanz erzeugen.
Die Biegefestigkeit ist durchschnittlich und hängt ab von der
Dichte ( E-Modul 12.000-15.000 N/mm2 ), ebenso die Schwerfestigkeit.
Tzalam ist witterungsbeständig, wird jedoch wegen des geringen
Holzaufkommens nur im Innenbereich eingesetzt. |
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| Wenge |
Name und Verbreitung:
Wenge (Millettia laurentii) auch bekannt als Awang ist im Kongo beheimatet.
Holzbild:
Wenge ist Dunkelbraun schwärzlich und dunkelt durch Lichteinwirkung leicht
nach. Die Textur reicht von mittel bis grob, die Maserung meist gerade. Der dunkle
Farbton und die gleichmäßige Maserung machen Wenge zu einem edlen und
exclusiven Blickfang.
Eigenschaften:
Das Schwindmaß wird mit 6,1 % tangential und 4,3 % radial angegeben. Der
Härtegrad wird mit 4,2 als hoch eingestuft. Da Wenge etwas zum splittern
neigt, wird das vorbohren für die Vernagelung empfohlen.
Ansonsten ist Wenge mit allen Werkzeugen gut zu bearbeiten.
Bei einigen Elementen können beim schleifen mit Silizium und Staub gefüllte
Poren entstehen, deren Farbschattierungen von weiß bis zitronengelb reicht.
Aufgrund seiner Härte ist Wenge gut geeignet für stark beanspruchte
Böden. |
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